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40 Jahre für den "Homo"

8. Mai 2019

So lautete der Titel eines Artikels für die Vereinszeitschrift "Palaeos" im Jahr 2015. Darin wurde in stark verkürzter Form dargestellt, was Erich Mick in seiner viele Jahre ausgeübten Funktion als Bürgermeister von Mauer und Vorsitzender des Vereins "Homo heidelbergensis von Mauer e.V." für den Urmenschen von Mauer geleistet hat.

Am 8. Mai 2019 feiert er seinen 70. Geburtstag. Hierzu gratuliert der Verein seinem Ehrenvorsitzenden sehr herzlich und wünscht ihm alles erdenklich Gute, besonders natürlich die für alle noch kommenden Aktivitäten erforderliche Gesundheit.

Erich Mick (2007)

Nachfolgend der aktualisierte Artikel mit dem Titel:

44 Jahre für den "Homo"

Von 1976 bis 2001 war Erich Mick Bürgermeister von Mauer. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit kam er über den damaligen Kustos des Unterkiefers, Dr. Reinhart Kraatz, mit dem Urmenschenthema in Berührung. Die Berührung muss sehr eindrucksvoll gewesen sein, denn er hat sofort umfangreiche Aktivitäten gestartet. Eine der ersten Taten war die Aufstellung eines Gedenksteines in der Grube Grafenrain zur 70. Fundwiederkehr des Unterkiefers. Das war auch der Beginn der Tradition, alle 5 Jahre eine größere Gedenkfeier in Mauer zu veranstalten. 1981 wurde über Dr. Kraatz der Kontakt zu der südfranzösischen Ortschaft Tautavel hergestellt und eine Partnerschaft mit der Gemeinde im Pyrenäenvorland geschlossen.


Die Eröffnung des Urgeschichtlichen Museums in einem eigens errichteten Anbau an das Rathaus von Mauer erfolgte nur ein Jahr danach. Anschließend wurden die Grube Grafenrain unter Naturschutz gestellt, ein Sonderstempel herausgegeben, Symposien begleitet, zahlreiche internationale Gäste betreut, unzählige Interviews gegeben und noch sehr viel mehr getan. Beispielsweise wurde der "Archäometrie-Arbeitskreis Mauer" unter der Leitung von Prof. Dr. Günther Wagner unterstützt und die Errichtung einer Stiftung geprüft. Kurz vor dem wohlverdienten Ende der Amtszeit als Bürgermeister wurde dann 2001 der Verein "Homo heidelbergensis von Mauer e.V." gegründet und diesem als Starthilfe das frisch sanierte Heid'sche Haus in Mauer zur Nutzung übergeben. Der Leiter der Gründungssitzung war Erich Mick, der auch der erste 1. Vorsitzende des Vereins wurde.  Dieses zeitintensive Amt hat er 13 Jahre lang, bis zum 31.12.2013, innegehabt.


Unter dem Vorsitzenden Erich Mick wurden eine Jugendgruppe gegründet, eine Vereinszeitschrift etabliert, eine bis heute sehr erfolgreiche Vortragsreihe gestartet, mehrere Sonderausstellungen durchgeführt und Etliches mehr unternommen. Die mit weitem Abstand größte Herausforderung musste der junge Verein jedoch im Jahr 2007 mit der hundertsten Fundwiederkehr des Unterkiefers von Mauer bewältigen. Das Jubiläum bot die einmalige Chance die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums zu erregen. So kam es auch und das Jubiläumsjahr wurde dank des unermüdlichen Einsatzes des Vorsitzenden zu einem Riesenerfolg. Innerhalb eines halben Jahres wurden durch eine Sonderausstellung und zahlreiche Aktionen ca. 30.000 Besucher nach Mauer gelockt und durch den Verein betreut. Danach wurde es wieder ruhiger im Heid'schen Haus.


Das Ende seiner sehr erfolgreichen Vorstandschaft wurde von Erich Mick aus privaten Gründen im Jahr 2013, zum allgemeinen Bedauern, herbeigeführt. Es hat jedoch nicht das Ende seines Interesses für den Urmenschen bedeutet. Bis heute verfolgt er das Geschehen um den Fund und steht dem Verein weiterhin beratend zur Seite. Sein Zeit als Vereinsvorsitzender war sozusagen ein Zwischenspurt auf einer sehr langen Strecke, die Erich Mick für "seinen" Urmenschen bisher zurückgelegt hat.

 

 

 


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